diakonie freiwilliges soziales jahr

kb25 integrationINTEGRATION – INTERESSE – INTER ... mittendrin sein, dabei sein, dazugehören, sich einlassen auf etwas.

Wir alle sind ganz unterschiedlich – das macht Menschsein aus und macht es spannend. Der Satz Martin Bubers „Der Mensch wird am Du zum Ich" meint Menschsein an sich, und dazu zählt auch der Umgang mit Menschen mit Handicaps als eine der vielen Formen der Akzeptanz des „Andersseins". Wir sehen unsere Verschiedenheit als wechselseitige Gabenergänzung; das findet innerhalb unseres Kindergartens auch seinen Ausdruck durch die Aufnahme von Kindern mit einem Handicap. Getragen wird diese Arbeit von dem Bewusstsein, dass jedes Kind besondere Gaben besitzt, die im sozialen Miteinander für alle eine Bereicherung sein können.

Wie arbeiten wir?

  • Umgang mit Kindern mit Handicap nach dem Normalitätsprinzip
  • Förderung durch Spiel und individuelle Hilfe
  • Schwerpunkte: soziales Miteinander und Förderung der Selbständigkeit
  • Im Kindergarten findet keine Therapie statt
  • Erzieherinnen geben Hilfe und öffnen Zeitfenster, aber keine Sonderrollen – wir integrieren
  • Fragen der Kinder werden beantwortet, aber Behinderung nicht aktiv thematisiert
  • Kinder finden sehr kreativ eigene Sprache und Hilfsmittel, über Behinderungsgrenzen hinweg miteinander zu sein

Maximal drei Integrationsplätze stehen der Einrichtung zur Verfügung.

Die Facherzieherinnen für Integration arbeiten hierbei mit den entsprechenden Institutionen und Therapeuten/innen zusammen.